Satzung

Gesellschaft für  Pädiatrische Radiologie e.V.

A U S G A B E   2008  /  Neufassung  der Satzung vom 15.9.2008

1. Name und Sitz des Vereins:  Der deutschsprachige Verein führt den Namen „Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie e.V.“ und hat seinen Sitz in Köln. - Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

2. Die Pädiatrische Radiologie ist eine Spezialität der diagnostischen Radiologie.

Ziele der Gesellschaft sind:

a) eine qualifizierte, dem Neugeborenen-, Säuglingsalter sowie dem Kindes- und Jugendalter angepasste diagnostische Versorgung unter besonderer Berücksichtigung der Qualitätssicherung aller bildgebenden Methoden einschließlich der Sonographie, der Magnetresonanztomographie, der Computertomographie, der interventionellen Radiologie und des Strahlenschutzes.

b) Die Förderung von wissenschaftlicher Tätigkeit ihrer Mitglieder.

Durch enge Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch mit anderen medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften und ärztlichen Organisationen, besonders mit den nationalen Röntgengesellschaften und pädiatrischen Gesellschaften sowie mit den Gesellschaften für Neuroradiologie und Nuklearmedizin soll die pädiatrische Radiologie gefördert und nutzbar gemacht werden.

Die Gesellschaft soll allen kinderradiologisch tätigen Kolleginnen und Kollegen die aktuellen Fortschritte der diagnostischen Radiologie vermitteln. Hierzu führt die Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie regelmäßig eine Jahrestagung in Verbindung mit einem Fortbildungskurs durch.

3. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar wissenschaftliche Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Ausgenommen hiervon sind von der Mitgliederversammlung genehmigte, allein dem Gesellschaftszweck dienende Zuwendungen, wie z.B. der jährlich zu vergebende Wissenschaftspreis und ein Stipendium.

Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den Gemeinwert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

 

Kein Mitglied darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Die Gesellschaft setzt sich zusammen aus:

a)    dem Vorstand

b)    den ordentlichen Mitgliedern

c)    den Ehrenmitgliedern

ad a) Der Vorstand besteht aus der / dem 1. und 2. Vorsitzenden, der / dem Schriftführerin / Schriftführer, die / der zugleich auch Schatzmeister ist und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern.

Die / der 1. und 2. Vorsitzende und Schriftführerin / Schriftführer haben Einzelvertretungsbefugnis. Von dieser Einzelvertretungsbefugnis kann die / der Schriftführerin / Schriftführer im Innenverhältnis nur dann Gebrauch machen, wenn die / der 1. Vorsitzende bzw. die / der 2.Vorsitzende verhindert ist. Die beiden weiteren Vorstandsmitglieder können die Gesellschaft nur gemeinsam im Verhinderungsfall der Vorsitzenden oder der / des Schriftführerin / Schriftführers vertreten.

Der Kassenbericht ist durch vom Vorstand benannte und durch die Mitgliederversammlung zu bestätigende Mitglieder der Gesellschaft zu prüfen.

Die Wahl des Vorstandes erfolgt in der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für 3 Jahre. Eine Wiederwahl des Vorstandes ist maximal für eine 2. Amtsperiode möglich.

Ein Jahr vor Ablauf einer Amtsperiode wird von der Mitgliederversammlung der neue Vorstand gewählt. Der Vorsitzende oder sein Vertreter nimmt bis zum Beginn seiner Tätigkeit als stimmberechtigtes Vorstandsmitglied an allen Vorstandssitzungen teil.

Der Schriftführerin / dem Schriftführer obliegt auch die Kassenführung. Sie / er hat alljährlich über die Einnahmen und Ausgaben sowie über den Vermögensstand Bericht zu erstatten.

ad b) Ordentliche Mitglieder

Ordentliches Mitglied der Gesellschaft kann jede approbierte Ärztin / jeder approbierter Arzt werden. Die Ärztin / der Arzt sollte auf dem Gebiet der Pädiatrischen Radiologie und / oder auf einem weiterführenden, mit der Pädiatrischen Radiologie zusammenhängendem Gebiet tätig sein. Sie / Er sollte darüber hinaus möglichst Mitglied der nationalen Röntgengesellschaft und / oder einer internationalen Röntgengesellschaft sein.

Der Aufnahmeantrag für eine ordentliche Mitgliedschaft geht an den Vorstand der Gesellschaft. Der Aufnahmeantrag wird durch den Vorstand bestätigt und dem Bewerber durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt. Eine Liste der neu aufgenommenen Mitglieder wird jedes Jahr in der Mitgliederversammlung veröffentlicht.

ad c) Ehrenmitglieder

Mitglieder der Gesellschaft, die sich um die Pädiatrische Radiologie besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Anträge auf eine Ehrenmitgliedschaft sind dem Vorstand der Gesellschaft  8  Wochen vor der jeweils bevorstehenden Mitgliederversammlung schriftlich zuzuleiten. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt dann mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung und wird dem Bewerber durch den Vorstand unmittelbar schriftlich mitgeteilt.

ad d) assoziierte Mitglieder

Die Gesellschaft hat die Möglichkeit, sogenannte assoziierte Mitglieder aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Mitglieder, die approbierte Ärztin / approbierter Arzt sein können. Diese müssen nicht auf dem Gebiet der Pädiatrischen Radiologie tätig sein.

Darüber hinaus können auch dritte Personen – soweit sie nicht Ärzte sind – assoziierte Mitglieder werden. Der Aufnahmeantrag für die assoziierte Mitgliedschaft geht an den Vorstand der Gesellschaft. Die Aufnahme wird durch den Vorstand bestätigt und dem Bewerber durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt. Die Liste der neu aufgenommen assoziierten Mitglieder wird jedes Jahr in der Mitgliederversammlung veröffentlicht.

 Assoziierte Mitglieder haben kein Wahl- und Stimmrecht.

 5. Arbeitsausschüsse

 Der Vorstand kann zur Klärung spezieller Sachfragen Arbeitsausschüsse bilden.

 6. Die Mitgliedschaft geht verloren:

 a)    durch Tod eines Mitgliedes

b)    durch Austritt

c)    durch Ausschluss

 Der Austritt eines Mitgliedes ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

 Der Ausschluss eines Mitgliedes kann im Rahmen einer Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Voraussetzung für diesen Beschluss ist die Präsenz von mindestens 10% der Mitgliedergesamtheit.

Bei Zahlungssäumnis des Jahresbeitrages und nach daraufhin erfolgter zweimaliger Anmahnung desselben wird ein Mitglied im Falle einer Nicht-Bezahlung des Beitrages von der Gesellschaft ausgeschlossen.

 7. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich während der Jahrestagung statt.

 Zu dieser Mitgliederversammlung werden die Mitglieder vom Vorstand schriftlich  4  Wochen im Voraus eingeladen. Der Geschäftsbericht der / des 1. Vorsitzenden sowie etwaige Anträge auf Satzungsänderungen ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.

Die Mitgliederversammlung gilt als beschlussfähig, wenn mindestens 50 Mitglieder mit Ausnahme der assoziierten Mitglieder anwesend sind.

Bei Abstimmungen hat jedes Mitglied eine Stimme.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Personenbezogene Abstimmungen müssen geheim erfolgen.

Sind bei einer Mitgliederversammlung weniger als 50 Mitglieder ohne die assoziierten Mitglieder anwesend, kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

 Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Teilnehmerzahl beschlussfähig.

In der Mitgliederversammlung gefasste Beschlüsse sind in Form einer Niederschrift von der Schriftführerin / dem Schriftführer anzufertigen und von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden oder ihrer / seines Vertreterin / Vertreters zu unterzeichnen.

 Der Zeitpunkt einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist allen Mitgliedern der Gesellschaft spätestens  4  Wochen vor dem Termin in geeigneter Form (Fax, Brief, e-mail) anzukündigen.

In Ausnahmefällen, die direkt dem Vorstand schriftlich anzukündigen sind, kann ein Mitglied auch schriftlich sein Votum für eine Abstimmung übermitteln.

8. Die unter 4. angeführten Mitglieder verpflichten sich zur Zahlung eines Jahresbeitrages in Geld, dessen Höhe auf der Jahresversammlung mit einfacher Mehrheit der Mitglieder für das nächstfolgende Jahr festgelegt wird.

 Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

9. Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Von der anstehenden Entscheidung zur Auflösung der Gesellschaft müssen alle Mitglieder mindestens  4  Wochen vor der Mitgliederversammlung mittels geeigneter Kommunikationsmedien (Fax, Brief, e-mail) informiert werden.

 Der Beschluss zur Auflösung der Gesellschaft ist nur dann gültig, wenn 2/3 der Mitglieder zugestimmt haben.

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft - oder bei Wegfall ihres gemeinnützigen Zweckes – soll das Kapital der Gesellschaft einer fachbezogenen gemeinnützigen Institution überschrieben werden. Die zu wählende Institution bzw. Gesellschaft muss sich verpflichten, das Kapital der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

 Sankt Augustin, 15. September 2008