Bildgebung bei Misshandlungsverdacht, 29.9.2017, Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
bei körperlichen Misshandlungen nimmt die Bildgebung eine zentrale Rolle ein. Ob bei einem Säugling ein isoliertes Hämatom dokumentiert ist oder zusätzlich z.B. okkulte mehrzeitige Rippenfrakturen, ist für Prognose und Management und nicht zuletzt für die Kommunikation mit nicht-medizinischen Akteuren im Kinderschutz von entscheidender Bedeutung.
 
Gleichzeitig gilt auch hier, nur gerade so viel Strahlen anzuwenden, wie unbedingt notwendig. Deswegen müssen Kinderheilkunde, Kinder- und Unfallchirurgie und (Kinder-)Radiologie besonders eng zusammenarbeiten.
 
Im Rahmen der Auftaktveranstaltungen für die Medizinische Kinderschutz-Hotline, einem Kooperationsprojekt des Universitätsklinikums Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und den DRK-Kliniken Berlin | Westend wollen wir uns diesem Thema im Rahmen eines Mini-Symposiums nähern.
 
Wir sind sehr froh, dass wir zwei Kollegen gewinnen konnten, die an den jeweiligen Leitlinien beteiligt sind und uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede der europäischen und deutschen Leitlinien vorstellen werden. Wir freuen uns ebenfalls auf eine anregende Diskussion im Anschluss.
 
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung nicht im Klinikum, sondern im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der Glinkastr. 24, 10117 Berlin stattfindet.
 
Herzliche Grüße
 
Priv.-Doz. Dr. med. Arpad von Moers
Oliver Berthold
 
 
Oliver Berthold
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
www.kinderschutzhotline.deKinderSchutzAmbulanz
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
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