GPR-Jahrestagung im Rahmen der DGKJ-Jahrestagung, 7.-10. 9.2022 in Düsseldorf

Alle unter einem Dach

Die 59. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie findet in diesem Jahr im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) statt. Vom 7. bis 10. September werden in Düsseldorf daher Teilnehmer*innen aus den verschiedensten Fachbereichen der Pädiatrie erwartet. Dr. Dirk Klee, Kongresspräsident der GPR, gibt im Interview einen Einblick in das kinderradiologische Programm.

Herr Dr. Klee, die GPR-Jahrestagung findet im Rahmen der Jahrestagung der DGKJ statt. Was bedeutet das für die GPR und für das Fach der Kinderradiologie?

Die gemeinsame Jahrestagung ist eine große Chance für die Kinderradiologie und damit auch der GPR sich einem breiten Publikum zu präsentieren und mit ihren Themen und Möglichkeiten wahrgenommen zu werden. Die DGKJ-Jahrestagung wird von insgesamt fünf Fachgesellschaften gestaltet. Dies sind neben uns Kinderradiolog*innen, die Kinder- und Jugendmediziner*innen, die Sozialpädiater*innen, die Kinderchirurg*innen und die Kinderkrankenpfleger*innen. Dies alles zusammen bildet ein tolles TEAM, da wir alle das gleiche Ziel verfolgen, nämlich für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu sorgen.

 – ALLE FÜR DAS TEAM - ALLES FÜR DIE KINDER! –

Dieser Gedanke soll die ganze Veranstaltung tragen und das werden die Teilnehmenden schon in der Eröffnungsveranstaltung in dem Plenarsaal sehen und spüren können.

Auf welche kinderradiologischen Highlights dürfen sich die Teilnehmer*innen freuen?

Da ist vor allem der Fortbildungstag am 7. September zu nennen. Am Mittwochvormittag wird es um „Traumatologie bei Kindern und Jugendlichen“ gehen. Dieser Kursteil richtet sich an alle Fachdisziplinen, die Kinder und Jugendliche betreuen. Denn nicht nur die Durchführung und Befundung einer Untersuchung, sondern auch die gezielte Zuweisung zur Untersuchung ist ein wesentlicher Faktor in der raschen und richtigen Diagnose und damit notwendigen Behandlung. Experten auf diesem Gebiet stellen die Themen dar und geben ihre Erfahrungen weiter. Zeit, um Fragen zu stellen ist eingeplant. Zur Mittagszeit wird "WAS-WIE-WANN-WARUM?! beantwortet sein.

Der zweite Teil am Mittwochnachmittag vermittelt unter der Anleitung von erfahrenen Referent*innen aus der Kinderchirurgie und der Kinderradiologie die theoretischen und insbesondere auch praktischen Fähigkeiten der Fraktursonographie. Er richtet sich an Kinderradiolog*innen, Pädiater*innen, Kinderchirurg*innen sowie Unfallchirurg*innen.
Aufgrund der Struktur in Kleingruppen von fünf bis sechs Teilnehmern pro Ultraschallgerät bei den praktischen Übungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Also schnell anmelden!

Hierbei geht es also um die praktische Anwendung. Gibt es noch weitere kinderradiologische Formate auf dem Kongress?

Von Donnerstag bis Samstag gibt es kinderradiologische Symposien, die von der GPR organisiert werden. Die Themen reichen von „Echtzeit-MRT und KI“ über den „Genetikwalzer“ und „Gefäßmalformationen“ bis zu „Der Schluck: Wie, warum und wie geht es besser?“. Auch interdisziplinäre Sessions stehen auf dem Programm, so beim Symposium „Rücken und Beine: Wann zum Orthopäden?“  und in den Plenarsitzungen bei z.B. „den urogenitalen Fehlbildungen“. Auch für die MTRAs wird es ein eigenes Programm geben.

 Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten?

Erstmal freue ich mich riesig über die Bereitschaft der Referent*innen und Vorsitzenden, meine Ideen für die Inhalte des Kongresses mit ihrer Bereitschaft und ihrem Einsatz zu unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar! Neben all den spannenden Inhalten „fiebere“ ich dem persönlichen Austausch mit den Teilnehmenden entgegen. Wir alle haben wahrscheinlich in den vergangenen beiden Jahren nicht viel Gelegenheit gehabt uns live zu treffen und haben nun mit der großen gemeinsamen Jahrestagung in Düsseldorf dafür eine ideale Plattform. Hier sind wir alle unter einem Dach – live und Face-to-Face.

Vielen Dank für das Gespräch!